Was ist Osteopathie?

Osteopathie ist eine ganzheitliche manuelle Medizin, bei der man mit den Händen Funktionsstörungen diagnostiziert und behandelt. Sie kommt entweder alleine (ggf. nach schulmedizinischer Abklärung) oder begleitend zur Schulmedizin zur Anwendung. Osteopathie basiert darauf, dass alle Gewebe des Körpers frei beweglich sein müssen.

Ist in einem Gewebe des Körpers die Bewegung eingeschränkt, beeinträchtigt es dessen Funktion. Kommen immer mehr solcher Bewegungsverluste zusammen, kann der gesunde Organismus nicht mehr kompensieren und es kommt zu ersten Symptomen: z.B. Nacken-/ Kopf- und Rückenschmerzen oder Verspannungen bei Bewegungsstörungen der Wirbelsäule, Sodbrennen/ Völlegefühl bei einer Einschränkung des Magens, Menstruationsprobleme/ Verstopfung bei Einschränkungen des Beckens, Schwindel/ Tinnitus bei Bewegungsverlusten des Schädels (Diese Aufzählung ist natürlich nur beispielhaft. Die Symptome können auch an völlig anderen Stellen des Körpers auftreten und scheinbar unabhängig von den vom Osteopathen gefundenen Funktionsstörungen sein!).
Über lange Zeit zeigen sich diese Störungen nur durch mehr oder minder diffuse Zeichen. Der Patient wird oft nicht richtig ernst genommen. Kann der Körper sich jedoch nicht mehr ausreichend verteidigen, werden aus diesen Funktionsstörungen tatsächliche Erkrankungen z.B. Magengeschwür, Bandscheibenvorfall etc.

Ganzheitlich manuelle Medizin

Ganzheitlich bedeutet, dass in der Osteopathie der ganze Organismus untersucht und behandelt wird. Dabei stehen Ursachen von Beschwerden im Mittelpunkt, nicht Symptome. Manuell, mit geschulten Händen ertastet und erfühlt der Osteopath Funktionsstörungen. Er löst diese und hilft dem Körper seine Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Der Ort der Behandlung kann dabei deutlich von der Stelle der Symptome abweichen.

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